geschrieben am 26. Januar 2009

Thema Arbeitslosigkeit

Wie ein Damokles Schwert hängt das Thema Arbeitslosigkeit heutzutage über allen Arbeitnehmern. Die Sicherheit in einem Job ist längst nicht mehr gegeben, was vor zwei Jahren noch ein gut gehendes und geführtes Unternehmen war, kann sich schon bald zu einer Firma entwickelt haben, die ihre Arbeitnehmer ausstellen muss, weil sie Konkurs anmelden muss. Wenn dies passiert, muss man den Gürtel enger schnallen, aber dennoch darf man nicht jeglichen Mut verlieren. Flexibilität gehört heute zu jedem Arbeiter, genau so, wie eine fundierte Berufsausbildung und stetige Weiterbildung. Sollte die Arbeitslosigkeit wirklich zum Thema werden, muss man sich früh genug anders orientieren, statt in Selbstmitleid zu versinken und irgendwelche Schuldzuweisungen zu suchen.

Es ist viel besser, sich mit einem schlechter bezahlten Job zufrieden zu geben, als im Hartz IV zu enden; schon der Familie zuliebe. Es gehört in dieser unliebsamen Lage auch dazu, Entscheidungen zu treffen, um Einsparungen vorzunehmen, sodass der geringere Verdienst ausreicht, um ein einigermaßen angenehmes Leben zu führen. Natürlich kostet es Selbstüberwindung, sich selbst unter Wert zu verkaufen; doch alles ist besser, als das wenige Sozialgeld zu akzeptieren. Dies sollte wirklich die letzte Möglichkeit sein, die in Betracht gezogen wird. Lieber Botenfahrten für einen Fotoservice machen, und vielleicht noch eine Heimarbeit annehmen, als das Haus, welches noch gar nicht abbezahlt war, verkaufen zu müssen. Da man allen Besitz verlebt haben muss, bevor man Anspruch auf das Arbeitslosengeld II hat, macht es viel mehr Sinn, die Kooperation der Bank zu erbitten, die Raten und die Tilgen etwas zu senken, und somit auch mit einem kleineren Budget wenigstens das Haus erhalten zu können.

Zusammenhalt ist in einer solchen Zeit unsagbar wichtig. Auch die Frau, die bisher nur bei den Kindern daheim gewesen ist, kann mithelfen, zu sparen, und wird dies auch tun. Der Zweitwagen kann abgeschafft werden und ein kleiner Nebenjob, eventuell in Heimarbeit bringt zusätzlichen Verdienst. Selbst die Kinder können mithelfen, indem sie ihre Ansprüche etwas herunter schrauben und somit für niedrigere Ausgaben sorgen. Natürlich muss man offen mit ihnen reden, damit sie die Situation verstehen, und entsprechend handeln können.

Mit einer positiven Einstellung und hoch gekrempelten Ärmeln schafft eine Familie es viel leichter, die schwere Zeit zu überbrücken. Dazu muss jedoch jedes Familienmitglied mit am gleichen Strang ziehen. Geduld und Ausdauer im Versenden von Bewerbungen bringt vielleicht wieder einen Arbeitsplatz im erlernten Beruf, durch welchen man sein Gehalt auch wieder um einige Stufen in die Höhe bringen kann. Informationen und Hilfe bekommt man an vielen Stellen, wenn man sich nur darum kümmert.

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